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Birke

Lateinischer Name:

Betula verrucosa, B. alba

Beschreibung:

Die weiße Borke kennzeichnet die Birke ausreichend. Sie ist ein Element der kühlen Klimate, ein lichtliebender Baum, der in der Arktis und im Hochgebirge auch als Zwerg (Zwergbirke) vorkommt. Die warmen Klimate Europas meidet sie, sie kommt im Mediterran nicht vor. Das Waldesdunkel liebt sie nicht, die nordischen Birkenwälder sind lichtdurchflutet. Die einfachen Blättchen sind mehr oder weniger herzförmig, die männlichen Blütenkätzchen sind hängend, die weiblichen aufrecht stehend. Sehr gerne wird die Birke wegen ihres attraktiven Äußeren und ihres raschen Wuchses als Zierbaum gesehen.

Beginn der Saison:

Der Blühbeginn ist sehr stark vom Wetter abhängig. Eine gewisse Wärmesumme nach der winterlichen Vegetationsruhe macht sie erst blühbereit, gerade so wie ihre Verwandten, die Erle und die Hasel. Wenn danach die Tagestemperaturen auf 15 und mehr Grad Celsius klettern, beginnt sie ihren Pollen auszuschütten. Am Südrand der Alpen ist dies meist ab Mitte März der Fall, je nach Wetter, Höhenstufe oder geographischer Breite, tritt die Blüte entsprechend später ein. In Mitteleuropa fällt die Hauptblütezeit meist in den April, im Norden und im Gebirge, in den Mai und Juni.

Allergenität:

Birkenpollen sind als starkes Allergen bekannt.

Kreuzreaktionen:

Kreuzreaktionen sind mit allen Vertretern der Ordnung der Buchenartigen (Fagales) häufig, also mit Erle, Hasel, Hainbuche, Hopfenbuche, Rotbuche, Eiche und Edelkastanie. Sehr oft vertragen Birkenpollenallergiker rohe Äpfel nicht. Auch der Genuss von Haselnüssen kann ihnen Probleme bringen (Schwellungen im Mundbereich und Schnupfen).

Vorhersagen 48 Stunden europaweit: pollen.fmi.fi/internal/forecasts

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