Alternativ-Medizin

Im Allgemeinen sind alternative Behandlungsmethoden zur Schulmedizin bei inhalativen Allergien nicht zielführend. Homöopathische Präparate wirken meist nur für sehr kurze Zeit, die Bioresonanz geniesst kein seriöses Ansehen, und diverse Tees, Öle oder Tinkturen konnten sich ebenfalls nicht gegen die antiallergischen Medikamente durchsetzen. Am ehesten sind noch kleine Erfolge mit Schwarzkümmel-Öl (Nigella) glaubhaft.
Vor allem aber fehlen auch wissenschaftlich belegte Studien über die Wirkung alternativer Methoden bei Allergien.
Gäbe es verlässlich wirksame Mittelchen aus Apotheke oder Reformhaus, so wären diese längst den marktwirtschftlichen Gegebenheiten zufolge stark beworben, bzw. unter Allergikern ein rasch kursierender "Geheimtipp".
Generell mag vielleicht das eine oder andere Mittel etwas Erleichterung bringen, eine Heilung darf man sich aber auf keinen Fall erwarten. Das gilt auch für die Akupunktur, die zwar Beschwerden lindern kann, nicht aber die Ursachen einer Allergie beseitigt.
Wie auch immer: "Wer heilt, hat recht".

Akupunktur

In letzter Zeit mehren sich Berichte über sehr gute Erfolge mit Akupunktur. Zitat eines Betroffenen:
"Ich leide seit 15 jahren unter Pollenallergie und zwar den Frühblühern (Hasel-Erle-Birke). Ich war immer über Wochen außer Gefecht in den Spitzen sogar bettlägrig und auch der sogenannte Etagenwechsel Asthmaanfälle waren ansatzweise da.
Vor 2 Jahren hat mich mein praktischer Arzt auf die Idee gebracht Akupunktursitzungen zu machen, die in seiner Praxis angeboten wurden. Ich bin nun seit 2 Jahren nahezu beschwerdefrei, wobei der Zeitaufwand (Beginn Ende Jänner bis Anfang Mai) wöchentlich 1 bis 2 Sitzungen bis zu einer Stunde nicht zu vernachlässigen sind. Dennoch der Erfolg ist gewaltig. Und auch unumstritten. Wird sogar zu einem Drittel von der Kasse bezahlt."
(Name und Anschrift der Redaktion bekannt).

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