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Ausgegeben am 14. August 2018

Situation und mittelfristige Prognose vom 14. bis 20. August 2018

Hauptbelastung durch Beifuß dauert an – Belastung durch Ragweedpollen steigt im Osten Österreichs!
Beifuß blüht und befindet sich in seiner Hauptblütezeit. Es muss mit mäßig bis hohen Konzentrationen an Beifußpollen in der Luft gerechnet werden, abhängig von der Region (vor allem im Osten Österreichs) und den Wetterbedingungen. Vor allem auf Unkrautfluren, Brachflächen und Schutthalden ist vermehrt mit Beifußvorkommen und daher mit Beschwerden durch Beifußpollen zu rechnen. Beifußpollenallergiker können in die Höhe ausweichen, ab etwa 1200 Meter Seehöhe sind kaum Belastungen zu erwarten.

Die Ragweedpollensaison hat dieses Jahr früher begonnen. Die Mehrheit der Pflanzen hat die Blühbereitschaft erreicht. Lokal muss daher mit mäßig bis starken Belastungen besonders bei Südostwind in den betroffenen Regionen Österreichs, vor allem im Burgenland, in Wien, Niederösterreich, der Steiermark, in Teilen Oberösterreichs und Kärntens gerechnet werden.
Aufgrund der jährlich schwankenden Bestände ist aber vor allem lokal in der Nähe zu blühendem Ragweed mit höheren Belastungen zu rechnen.
Die Überschneidung der Blühphasen von Beifuß und Ragweed können die Beschwerden bei Unkrautpollenallergikern durch Kreuzreaktion intensivieren. 

Hinweis: Durch die weiter fortgeschrittene Blüte von Ragweed im Osten und Süden Europas, können Belastungen zeitweise bei entsprechender Windkonstellation auch in anderen Regionen Österreichs auftreten bzw. die Belastung durch Ferntransport von Ragweedpollen in den betroffenen Regionen Österreichs erhöhen. Der Westen Österreichs ist nach wie vor eine zu empfehlende Region für Ragweedpollenallergiker. Hier können Sie die Ragweed Fundlandkarte für 2018 aufrufen und Bestände melden: www.ragweedfinder.at

Die Goldrute blüht. Da sie von Insekten bestäubt wird, sorgt sie für keinen maßgeblichen Pollenflug, kann aber für sensible Personen mit Sensibilisierung auf Korbblütler (wie Beifuß und Ragweed) im unmittelbaren Kontakt von Bedeutung sein. Der kanadischen Goldrute kommt als Neophyt in Österreich auch ökologisch Bedeutung zu und sie wird zur Zierde in Blumensträußen verwendet.

Die Gräserpollensaison klingt endgültig aus.

Ampfer und Wegerich blühen noch.

Was sich sonst noch tut: Im Pollenspektrum befindet sich zudem Pollen von Hopfen, der Gänsefuß- und der Nesselgewächse, der von geringer allergologischer Bedeutung ist.

Pilzsporen treten in den Tieflagen in bis zu hohen Konzentrationen auf. Wir befinden uns in der Zeit des Belastungsschwerpunktes durch Pilzsporen und besonders nach kurzen Niederschlagsphasen steigen die Belastungen sprunghaft an! Mit der Seehöhe nimmt die Belastung durch Pilzsporen ab.

Prognose für Österreich 20.08.2018 - (ZAMG)

Die neue Arbeitswoche startet unter Hochdruckeinfluss mit viel Sonnenschein. Von Nordwesten ziehen jedoch im Tagesverlauf schließlich ein paar harmlose Wolken auf. In Kombination mit Quellwolken, die sich ab Mittag vor allem über dem westlichen Bergland bilden, muss schließlich bis zum Abend von Vorarlberg bis Salzburg und Osttirol über den Berggipfeln mit lokalen gewittrigen Regenschauern gerechnet werden. Nachmittagstemperaturen 26 bis 34 Grad. Pollenallergiker müssen sich auf mäßige bis starke Belastungen durch Beifuß und im Osten und Süden auf mäßige Belastungen durch Ragweed einstellen. Auch Pilzsporen befinden sich in hoher Zahl in der Luft.

Für den Inhalt verantwortlich:

pollenwarndienst.at und HNO-Klinik der Medizinischen Universität Wien, Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation
Uwe E. Berger MBA und Mag. Dr. Katharina Bastl
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen in Österreich und dem umliegenden Ausland

Wetterdaten und Prognosen für heute basierend auf synoptischen Daten: ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik)
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