Vorhersage

22
Juli
Situation und mittelfristige Prognose für

Ausgegeben am 18. Juli 2019

Situation und mittelfristige Prognose

Belastung durch die Blüte der Gräser vor allem noch in höheren Lagen - Saison der Unkräuter rückt näher!
Die Blüte der Gräser belastet immer noch am meisten in höheren Lagen. In den Tieflagen ist die Situation für Gräserpollenallergiker generell besser. Meist herrschen geringe bis höchstens punktuell mäßige Belastungen in den Tief-, Tal- und Beckenlagen vor. Zusätzlich könnte Gräserpollen bei Konstellationen mit Wind aus nördlichen Richtungen eingetragen werden.
Unter den Gräsern blühen aktuell das Weidelgras, das Hundszahngras und die Fingerhirsen.

Die Maisfelder blühen und sollten von Gräserpollenallergikern gemieden werden. Aufgrund der beachtlichen Größe des Maispollens ist mit intensiverem Pollenflug nur in der Nähe von blühenden Feldern zu rechnen.
Wegerich und Ampfer blühen und können zusätzlich belasten.

Die Saison der Unkräuter rückt näher. Demnächst ist mit der beginnenden Blüte von vereinzelten Pflanzen des Beifußes an begünstigten Standorten vor allem im Osten Österreichs zu rechnen. Erster Pollen wurde bereits in den östlichen Teilen Österreichs gezählt. Beifußpollen wird vorerst aber nur in Spuren und geringen Konzentrationen in der Luft sein.

Was sich sonst noch tut: Im Pollenspektrum befindet sich Pollen der Nesselgewächse und der Gänsefußgewächse, der von geringer allergologischer Bedeutung ist.

Die Belastung durch Pilzsporen wird durch feuchtwarmes Wetter gefördert. In den Tieflagen werden verbreitet mäßig bis hohe Werte erreicht. Die Belastung sinkt mit der Seehöhe.

Prognose für Österreich 22.07.2019 - (ZAMG)

Im Westen und Süden des Landes scheint den ganzen Tag die Sonne von einem meist nur gering bewölkten Himmel. Im Norden und Osten ist es abgesehen von Quellwolken, die sich um die Mittagszeit bilden, ebenfalls sonnig. Am nördlichen Alpenrand können sich aus den Quellwolken einzelne Regenschauer bilden. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nord. Die Temperaturen steigen von 11 bis 21 Grad in der Früh auf sommerliche 26 bis 32 Grad am Nachmittag an. Die Belastung durch Gräserpollen ist in den höheren Regionen im Westen noch als hoch einzustufen, in den tieferen Lagen wird diese nur mehr als mäßig bis gering empfunden. Im Osten beginnen Beifußpollen die Allergiker zu belasten. Durch die Niederschläge am Sonntag und die hohen Temperaturen ist die Belastung durch Pilzsporen als stark einzustufen.

Für den Inhalt verantwortlich:

pollenwarndienst.at und HNO-Klinik der Medizinischen Universität Wien, Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation
Uwe E. Berger MBA und Mag. Dr. Katharina Bastl
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen in Österreich und dem umliegenden Ausland
Auszugweiser oder vollständiger Nachdruck und Veröffentlichung nur unter Angabe der Quelle gestattet

Wetterdaten und Prognosen für heute basierend auf synoptischen Daten: ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik)
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