Vorhersage

20
Juli
Situation und mittelfristige Prognose für

Ausgegeben am 18. Juli 2019

Situation und mittelfristige Prognose

Belastung durch die Blüte der Gräser vor allem noch in höheren Lagen - Saison der Unkräuter rückt näher!
Die Blüte der Gräser belastet immer noch am meisten in höheren Lagen. In den Tieflagen ist die Situation für Gräserpollenallergiker generell besser. Meist herrschen geringe bis höchstens punktuell mäßige Belastungen in den Tief-, Tal- und Beckenlagen vor. Zusätzlich könnte Gräserpollen bei Konstellationen mit Wind aus nördlichen Richtungen eingetragen werden.
Unter den Gräsern blühen aktuell das Weidelgras, das Hundszahngras und die Fingerhirsen.

Die Maisfelder blühen und sollten von Gräserpollenallergikern gemieden werden. Aufgrund der beachtlichen Größe des Maispollens ist mit intensiverem Pollenflug nur in der Nähe von blühenden Feldern zu rechnen.
Wegerich und Ampfer blühen und können zusätzlich belasten.

Die Saison der Unkräuter rückt näher. Demnächst ist mit der beginnenden Blüte von vereinzelten Pflanzen des Beifußes an begünstigten Standorten vor allem im Osten Österreichs zu rechnen. Erster Pollen wurde bereits in den östlichen Teilen Österreichs gezählt. Beifußpollen wird vorerst aber nur in Spuren und geringen Konzentrationen in der Luft sein.

Was sich sonst noch tut: Im Pollenspektrum befindet sich Pollen der Nesselgewächse und der Gänsefußgewächse, der von geringer allergologischer Bedeutung ist.

Die Belastung durch Pilzsporen wird durch feuchtwarmes Wetter gefördert. In den Tieflagen werden verbreitet mäßig bis hohe Werte erreicht. Die Belastung sinkt mit der Seehöhe.

Prognose für Österreich 19.07.2019 - (ZAMG)

Wechselhaft geht es mit dem Wetter weiter. Unter leichtem Störungseinfluss ist zeitweise mit Regenschauern sowie mit einzelnen Gewittern zu rechnen, die meisten gehen entlang der Alpennordseite nieder. Nachmittags verlagert sich der Gewitterschwerpunkt in den Südosten. Bei schwachem Wind werden bis 29 Grad erreicht. Gräserpollen reizen lediglich in Mittelgebirgslagen noch mäßig. In tiefen Lagen sind die Beschwerden deutlich geringer. Außerdem können nach wie vor Pilzsporen Allergikern verbreitet Probleme bereiten.

Für den Inhalt verantwortlich:

pollenwarndienst.at und HNO-Klinik der Medizinischen Universität Wien, Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation
Uwe E. Berger MBA und Mag. Dr. Katharina Bastl
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen in Österreich und dem umliegenden Ausland
Auszugweiser oder vollständiger Nachdruck und Veröffentlichung nur unter Angabe der Quelle gestattet

Wetterdaten und Prognosen für heute basierend auf synoptischen Daten: ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik)
zum Team

Nach oben