Vorhersage

21
August
Situation und mittelfristige Prognose für

Ausgegeben am 14. August 2019

Situation und mittelfristige Prognose 

Beifuß in voller Blüte!
Im Inntal vor allem entlang der Verkehrswege, im Bereich von Brachflächen, Wegrändern und Schutthalden ist Beifuß in voller Blüte. In der Nähe von Beifuß-Populationen muss mit hohen Belastungen gerechnet werden.

Ambrosia hat in Tirol lokal beschränkte Standorte, so zum Beispiel im oberen Inntal entlang der Straßen, hier sind erste Ambrosia-Pollen bereits in der Luft und können stark belasten.

Für mäßige Belastungen sorgen noch Ampfer und Wegerich. Die Belastung durch Brennesselpollen kann aufgrund der höheren Konzentrationen immer noch mancherorts zu unangenehmen Symptomen führen.

Im Wald blühen nun Gräser wie das Pfeifengras, diese können erheblich belasten, deshalb sollten Gräserpollenallergiker bewaldete Gebiete meiden.

Die Goldrute blüht, sie wird von Insekten bestäubt und verbreitet ihren Pollen nicht sehr weit. Für sensible Personen kann der direkte Kontakt oder auch die unmittelbare Nähe zu Goldrute jedoch Beschwerden verursachen.

Die feucht-schwüle Witterung begünstigt nach wie vor die Zunahme der Pilzsporen in der Luft. In den höheren Lagen nimmt die Belastung durch Pilzsporen ab. In Obergurgel auf ca. 1900 Metern kommen nur geringe Pilzsporenkonzentrationen vor.

In Obergurgl ist auch der Pollenflug so gering, dass Beschwerden nicht mehr auftreten - ideales Erholungsgebiet für Pollenallergiker.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.uibk.ac.at/botany/pollenwarndienst.html.de

Prognose für Tirol 20.08.2019 - (ZAMG)

Der Himmel über Nordtirol präsentiert sich über weite Strecken wolkenverhangen und wiederholt ziehen Regenschauer durch, ab dem Nachmittag regnet es im Außerfern sowie am Arlberg mitunter auch länger anhaltend und kräftig. In Osttirol zeigt sich die Sonne auch häufiger, ganz beständig verläuft der Tag aber auch hier nicht. Aufgrund der teils nassen Witterung ist vor allem im Oberland derzeit der Pollenflug stark gedämpft. Im Unterinntal hingegen müssen sich Allergiker auf starke Belastungen durch Beifußpollen einstellen. Örtlich können sich zudem auch größere Mengen von Pilzsporen in der Luft befinden.

Für den Inhalt verantwortlich:

Universität Innsbruck
Institut für Botanik
Dr. Notburga Oeggl-Wahlmüller
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen
Auszugweiser oder vollständiger Nachdruck und Veröffentlichung nur unter Angabe der Quelle gestattet

Wetterdaten und Prognosen für heute basierend auf synoptischen Daten: ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik)
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